Stadtteilbüro Datzeberg

        Lehrpraxisstelle der Hochschule Neubrandenburg

- in Kooperation mit der Neuwoba -

Startseite Der Datzeberg - Skyline von Neubrandenburg, aufgenommen von Klaus-Jürgen Brentführer
Der Datzeberg
Das Stadtteilbüro


Kontakt

Stadtteilbüro Datzeberg
Max-Adrion-Straße 5
17034 Neubrandenburg

Ansprechpartner: Anne Henning

Telefon: 0395-4309699
Handy:  0177-3861738

stadtteilbuero-datzeberg@web.de

Der Datzeberg ist ein Wohngebiet im Norden Neubrandenburgs. Auf einer Anhöhe liegend, kündigt er bereits von weitem als Skyline die drittgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns an. Knapp 4.000 Menschen leben auf dem Berg. Mit einem Altersdurchschnitt von ca. 40 Jahren ist es das zweitjüngste Wohngebiet der Stadt. Außerdem hat es den zweithöchten Anteil an Arbeitslosen (18 % der 15-65-jährigen).

Verwaltungstechnisch gehört der Datzeberg gemeinsam mit dem Eigenheimgebiet Brauereiviertel und dem gewerblich genutzten Gebiet Eschengrund zum Datzeviertel. Hier wohnen insgesamt ca. 5.000 Menschen.

Der Stadtteil entstand ab 1978. Nach der politischen Wende 1990 verließen viele der einstmals mehr als 10.000 Bewohner das Viertel. Im Gegensatz dazu zogen durch die günstigeren Mieten eher Bürger mit kleineren bis mittleren Einkommen nach. Allerdings glich dies nicht den Fortzug aus. Der einsetzende hohe Leerstand und teilweise fehlende Investitionen verstärkten diese Entwicklung zusätzlich. 

Seit einigen Jahren nun erfolgt der Stadtumbau. Es wurden bereits viele Häuser abgerissen, darunter ein Hochhaus, viele 5-Geschosser, eine nicht mehr benötigte Schule und mehrere ehemalige Kindertagesstätten. Aber es wurden und werden auch viele Häuser auf 3 und 4 Etagen runtergebaut. Vor kurzem wurde der "Platz der Familie"an die Bewohner übergeben. Diese Fläche  inmitten des Wohngebiets lag nach Abriss einer Kaufhalle viele Jahre lang brach, obwohl sie zu den meist frequentiertesten Stellen auf dem Datzeberg gehört. Nach Aussage vieler Bürger hat der ungestaltete Zustand wesentlich zum Unwohlsein vieler Bewohner beigetragen.

Um die verschiedenen Sichtweisen und Handlungszwänge von den Geschehnissen auf dem Datzeberg transparenter zu machen und die Auseinandersetzung mit und Kommunikation über die Zukunft des Stadtteils zu fördern, fertigten Studenten der Hochschule Neubrandenburg mit dem Stadtteilbüro zusammen eine Ausstellung an.

> Augenzeugen-Ausstellung